Definition - Widerspruch gegen Mahnbescheid:

Wenn der Schuldner einer Rechnung vom Gericht einen Mahnbescheid (gerichtliche Zahlungsaufforderung) zugestellt bekommt und in Form eines Briefs Einspruch gegen diesen Mahnbescheid erhebt, ist der Definition nach von einem Widerspruch gegen Mahnbescheid die Rede.

Aspekte bzw. Ablauf bei einem Widerspruch gegen Mahnbescheid:

  • Der Mahnbescheid wird dem Antragsgegner zugestellt.

  • Der Antragsgegner kann gegen den Anspruch oder einen Teil des Anspruchs bei dem Gericht, das den Mahnbescheid erlassen hat, schriftlich Widerspruch erheben, falls er die Forderung ganz oder in Teilen nicht anerkennt.

  • Bestandteil im Rechnungswesen / in der Finanzbuchhaltung

Muster bzw. Vorlage eines Widerspruchs gegen Mahnbescheid:

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Der Mahnbescheid ist eine vom Gericht angeordnete Aufforderung in Form eines Briefs eine fällige Zahlung zu leisten. Sozusagen eine gerichtliche Zahlungsaufforderung zugunsten des Gläubigers. Der Widerspruch gegen Mahnbescheid ist ein Dokument, das Widerspruch gegen diese Maßnahme erhebt.

Einzuhaltende Fristen

Widerspruch gegen einen Mahnbescheid muss binnen zwei Wochen nach Zustellung desselben erfolgen. Soweit der geltend gemachte Anspruch als begründet angesehen wird, sollte die behauptete Schuld neben den geforderten Zinsen und der dem Betrag nach bezeichneten Kosten zu begleichen.

Wird in der Frist kein Widerspruch erhoben und die Zahlung nicht geleistet, ist der Antragsteller des Mahnbescheids berechtigt die Zwangsvollstreckung zu betreiben.

Links zum Thema

Zivilprozessordnung - Buch 7 - Mahnverfahren