Definition – Umfirmierung:

Mit der Bezeichnung Umfirmierung ist die Namensänderung eines Unternehmens gemeint. Mit dem Namen kann dabei auch die Rechtsform geändert werden. Die einfache und unkomplizierte Form der Umfirmierung ist die reine Namensänderung. Soll dabei auch noch die Rechtsform geändert werden, müssen Aspekte wie die Besteuerungsgrundlage oder die Haftungsgrundlage der Rechtsform entsprechend angepasst werden.

Aus gewerberechlicher Sicht ist eine Umfirmierung problemlos zu bewerkstelligen und erfolgt durch eine einfache Ummeldung (Anzeige) beim Gewerbeamt. Aus markenrechtlicher Sicht ist eine Umfirmierung deutlich komplizierter. Einerseits muss die alte, nicht mehr genutzte Marke gelöscht werden, andererseits gilt es die neue Marke einzutragen.

Muster bzw. Vorlage einer Umfirmierung:

Hier sehen Sie das Muster einer Umfirmierung. Mit dieser Vorlage können Sie Ihre Geschäftspartner darüber in Kenntnis setzen, dass sich der Firmenname und gegebenefalls auch die Rechtsform Ihres Unternehmens geändert hat.

Wann ist eine Umfirmierung sinnvoll:

  • Bei einer Neuorientierung des Unternehmens

  • Bei erheblichen Imageschäden der alten Marke

Risiken einer Umfirmierung:

  • Marktakzeptanz der neu eingeführten Marke ist ungewiss

  • Enormer Kostenaufwand kann entstehen (neues Marketing-Material, Eintragung der Marke, Überzeugungsaufwand beim Kunden usw.)